
Lohnt es sich, Kleinaufträge anzunehmen? Diese Frage beschäftigt viele Maler. Wir haben uns mit ihr auseinandergesetzt und auch einen spannenden Artikel dazu gefunden.
In diesem Artikel bekommst du ein paar hilfreiche Hinweise, was du bei Kleinaufträgen beachten und dich fragen solltest.
Stell dir vor, du hast gerade einen großen Auftrag abgeschlossen und plötzlich kommen nur noch kleine Anfragen rein. Du fragst dich, ob ihr diese kleinen Aufträge annehmen solltet oder ob sie mehr Ärger als Nutzen bringen werden. Das ist eine knifflige Entscheidung, die viele Maler schon mal treffen mussten. Kleinaufträge können manchmal wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken, aber sie können auch helfen, die Lücken zu füllen, wenn die Auslastung sinkt. Doch Vorsicht: Nicht jeder kleine Auftrag rechnet sich. Lass uns mal genauer hinschauen, worauf es ankommt.
Wichtige Punkte, die du beachten solltest
Kosten und Aufwand: Die Bearbeitung kleiner Aufträge verursacht fast die gleichen Kosten wie größere Aufträge. Du musst das Angebot erstellen, mit dem Kunden sprechen, den Auftrag erfassen und bearbeiten, und am Ende auch die Zahlung überwachen. Das alles kostet Zeit und Geld.
Preisuntergrenze: Um herauszufinden, ob sich ein Auftrag lohnt, kannst du die Preisuntergrenze berechnen. Das geht so: Du teilst deine gesamten Kosten (Zeit, Personal, etc.) durch die produktiven Stunden. Liegt der Stundensatz eines Auftrags darunter, ist er unwirtschaftlich.
Kundenbindung: Kleinaufträge können helfen, Kunden zu gewinnen oder an den Betrieb zu binden. Auch wenn der Auftrag klein ist, kann ein zufriedener Kunde dich weiterempfehlen oder später größere Aufträge bringen.
Image und Reputation: Manchmal kann es gut fürs Image sein, auch kleine Aufträge anzunehmen. Es zeigt, dass du flexibel bist und auch kleinere Kunden wertschätzt.
Bündelung von Aufträgen: Wenn du mehrere kleine Arbeiten bei einem Kunden oder in einer Ecke vor Ort bündeln kannst, kann sich das lohnen. So spart ihr Zeit und Fahrtkosten.
Mindermengen-Zuschläge: Im Handwerk sind Mindermengen-Zuschläge nicht üblich, aber sie könnten helfen, die Situation zu verbessern. Überlege, ob du solche Zuschläge einführen könnt, um die Kosten zu decken.
Entscheidungshilfen: Diese Fragen können dir helfen
Eine Entscheidung zu treffen, ob sich der Kleinauftrag nun lohnt oder nicht, ist nicht immer einfach. Hier hast du ein paar hilfreiche Fragen, die du dir vorab stellen solltest.
Rechnet sich der Auftrag?: Mache eine Kosten-Nutzen-Analyse. Wenn der Auftrag unter deiner Preisuntergrenze liegt, solltest du ihn ablehnen.
Ist der Auftrag gut fürs Image?: Überlege, ob der Auftrag dein Image verbessern kann. Ein zufriedener Kunde kann euch weiterempfehlen.
Kann der Auftrag zum gewünschten Termin abgewickelt werden?: Wenn du den Auftrag nicht rechtzeitig erledigen kannst, bringt er dir nur Stress. Lass lieber die Finger davon.
Geht es um einen bekannten, großen Kunden?: Für Stammkunden oder große Kunden kann es sich lohnen, auch kleinere Aufträge anzunehmen.
Lassen sich mehrere kleinere Arbeiten bündeln?: Wenn du mehrere kleine Aufträge bei einem Kunden oder in räumlicher Nähe erledigen kannst, sparst du Zeit und Geld.
Lässt sich der Arbeitsaufwand reduzieren?: Überlege, ob du den Aufwand für den kleinen Auftrag minimieren kannst, um ihn rentabel zu machen.
Fazit
Kleinaufträge können Fluch und Segen zugleich sein. Sie können helfen, Lücken zu füllen und Kunden zu binden, aber sie können auch unwirtschaftlich sein. Es ist wichtig, dass du genau abwägst, ob sich ein kleiner Auftrag lohnt. Mach eine Kosten-Nutzen-Analyse und überlege, ob der Auftrag dein Image verbessern kann oder sich auf lange Sicht auszahlt. Wenn du noch mehr darüber erfahren willst, wie du Kleinaufträge effizient managen kannst, schau dir hier einen interessanten Artikel der Deutschen Handwerks Zeitung an.
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